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Kindertagesstätte Adalbert-Stifter-Strasse A.-Stifter-Strasse 81
38239 Salzgitter – Thiede
Leiterin: Andrea Lange
Tel. 05341.268158 eMail: kita-ass@awo-salzgitter.de
In der Kindertagesstätte finden Sie jetzt eine Außenstelle des KiTaBe Familienservice - Büros. Informationen und Programm finden Sie hier.
Aktuelles
Klettern mal anders und ganz neu Seit kurzer Zeit gibt es in unserem Bewegungsraum eine echte Herausforderung – eine Kletterwand, 2,25m hoch und 4,50m breit
mit 40 Klettergriffen, deren Anordnung auch verändert werden kann. Kletterwände fordern Kinder immer wieder heraus, sie sammeln vielfältige Erfahrungen, trainieren ihr Gleichgewicht und
gewinnen mit jedem „Geschafft“ neues Selbstvertrauen. Spezielle Fallschutzmatten mussten angeschafft werden, damit die Kinder sich nicht verletzen. Der AWO Ortsverein und der Arbeitskreis
Thiede haben durch eine Spende den Grundstein zur Anschaffung der Kletterwand gelegt. Auf diesem Wege nochmals herzlichen Dank!
Das Team und die Kinder der AWO Kindertagesstätte
Ausflug ins Phaeno Als „Dankeschön“ für die tolle Mitarbeit der Kinder bei dem Projekt „Taki“, Tageszeitung im Kindergarten, sind unsere Kinder am 11.06.09 ins Phaeno
eingeladen. Um 8:00 Uhr geht es für die zukünftigen Schulkinder mit dem Bus nach Wolfsburg zum schauen, staunen, ausprobieren. Jedes Kind bekommt aus dem Kindergarten ein leckeres Lunchpaket
für ein gemütliches Picknick mit auf den Weg. Um 15:00 Uhr kommen die kleinen Forscher dann, bestimmt sehr erschöpft wieder im Kindergarten an. Auf einen erlebnisreichen Tag freuen sich
Groß und Klein aus dem AWO Kindergarten.
Frühlingsfest Am Samstag, d. 16.Mai haben wir mit vielen netten Gästen unser Frühlingsfest gefeiert. Es gab einen Parcours für Eltern
und Kinder mit Rasenskiern, Schubkarren, Belly Bumper und vielem mehr. Am Glücksrad gab es kleine Preise zu gewinnen und ein großes „Vier gewinnt“ Spiel lud auf dem Rasen zum Gehirnjogging
ein. Die Kinder konnten Tontöpfchen verzieren und mit einem Stückchen Gänseblümchenwiese, passend zu unserem aktuellen Projekt: „Der Natur auf der Spur“, bepflanzen. Die Tombola, bei der
jedes Los ein Gewinn war, lockte alle Gäste mit tollen Preisen, sodass 500 Lose schnell verkauft waren. Das Stockbrot backen an unserer Feuerstelle war bei dem schönen Wetter eine beliebte
Station. Bei Bratwurst, Pommes, Kaffee und Kuchen konnten die Familien gemütlich beisammen sitzen. Es war ein Nachmittag, der uns allen viel Freude gemacht hat. Auf diesem Wege vielen Dank an
die Helfer, die den Auf- und Abbau so selbstverständlich in die Hand genommen haben.
König der Löwen Ein großer Erfolg war in diesem Jahr wieder das Theaterstück der
Schulanfänger aus dem AWO Kindergarten. In diesem Jahr spielten sie das Musical „König der Löwen“. Im Oktober 2008 fing alles an, die Ferien waren vorbei, die neuen Kinder in den Kindergarten
eingewöhnt. Nun konnte sich aus jeder Gruppe eine Erzieherin mit dem Thema Theater befassen. Aus den zukünftigen Schulkindern aus allen Gruppen wurde eine neue Gruppe, die sich schon seit
langem auf das Theater spielen gefreut hat. Viel Neues war zu erarbeiten: Was ist Theater? Wie kann ich traurig, wütend, freundlich schauen? Wie muss ich mich bewegen, wenn ich eine
Giraffe oder eine Hyäne bin? Wie sehen die verschiedenen Tiere aus? Viele, sehr anspruchsvolle, schwierige Lieder mussten gelernt werden, die Kinder haben sich ihre Rollen ausgesucht. In
der ersten Zeit konnten die Besetzungen auch noch gewechselt werden, bis jedes Kind sich mit seiner Rolle identifiziert und wohlgefühlt hat. Die Kinder haben ihre Masken hergestellt und
geübt und geübt und… Sie waren die ganze Zeit mit einer unglaublichen Begeisterung dabei, haben die „Kleinen“ aus dem Kindergarten angesteckt. Sie haben auch die Lieder gesungen und man
konnte viele Rollenspiele beobachten. Im April war es dann soweit, das Musical wurde aufgeführt und dann gleich drei Mal: Für alle Kindergartenkinder und Erzieherinnen, die nächste und
wichtigste Vorstellung war für die Eltern, es gab einen nicht enden wollenden Applaus und standing ovatations. Und dann wurde das Musical Gästen von der AWO, aus den Schulen und Kindergärten
vor Ort, der Stadt Salzgitter und Freunden vorgeführt. Alle waren restlos begeistert und nicht nur wir hatten mehrfach Gänsehaut und ein paar Tränchen in den Augen. Kinder, ihr ward einfach
Klasse!!!
Kinder als Ersthelfer und Verhalten am Wasser Die Sanitätsschule Oliver Blake hat mit den Kindern eine Ersthelferschulung durchgeführt. Spielerisch lernten sie den
Umgang mit der Ersten Hilfeund die damit verbundenen wichtigsten praktischen Tätigkeiten, wie z.B. das Versorgen von Wunden und die stabile Seitenlage. Auch wie man einen Notruf absetzt und
Verletzte betreut wurde erläutert. Durch die DLRG Sickte, unterstützt durch Spiele und Lieder, lernten die Kinder die Baderegeln und das Verhalten und die Sicherheit im und am Wasser
kennen.
Theater, Theater – die zukünftigen Schulkinder der AWO Kindertagesstätte Thiede hinter den Kulissen des Staatstheaters.
Kulisse, große Bühne, Garderoben und vieles mehr durften
sich die Kinder der Theatergruppe der AWO- Kindertagesstätte in Thiede bei einem Besuch des Staatstheaters Braunschweig anschauen. Früh ging es los, mit dem Linienbus nach Rüningen,
dort umsteigen und mit dem nächsten Bus bis vor das Theater. Dort angekommen nahm uns Frau Judith Zeitner, eine Mitarbeiterin des Staatstheaters, der wir auf diesem Wege auch herzlich für
die tolle Führung danken möchten, in Empfang. Sie brachte uns erst einmal zu den Garderoben der Zuschauer, damit wir unsere Jacken, Mützen und Schals los werden konnten.
Und dann ging es richtig los! Unsere Führung begann in einem großen Saal mit einer ganz hohen Decke, an der Kronleuchter mit, wie die Kinder sagten, „Kristallen“ hingen. Frau Zeitler
erklärte uns, dass früher nur reiche und adelige Leute ins Theater hineingelassen wurden. Seit 1861 gibt es das Theater am Steintorwall in Braunschweig und seit dem kamen auch alle anderen
Bürger in den Genuss, das Theater zu besuchen. Als wir in den Theatersaal kamen war es sehr laut, denn die Handwerker bauten gerade eine neue Kulisse auf. Wir schauten uns um und
sahen mächtig viele Stühle, alle mit rotem Stoff bezogen, Balkone, die man „Loge“ nennt und wieder die strahlenden Kronleuchter. Alle hörten gut zu und erfuhren z. B., dass 900 Menschen in
das Theater passen. Auf einmal gab es einen Riesenschreck, laute Geräusche und verzerrte Stimmen waren zu hören, aber als wir uns umschauten, sahen wir die Mitarbeiter, die für die Akustik im
Theater zuständig sind. Sie haben dann extra für uns Geräusche wie Roboter gemacht und wir hatten viel Spaß. Dann durften wir sogar nach oben kommen und das Tonstudio angucken. Es gibt dort
unglaublich viele Knöpfe und Schalter und ein großes Fenster mit Blick auf die Bühne, damit die Tontechniker auch dem Verlauf des Stückes folgen können und z. B. die Musikeinspielungen zum
richtigen Zeitpunkt machen. Wir durften mit dem Mikrofon unsere Stimmen verzerren, das hat sich ganz komisch angehört. Nun mussten wir aber ganz leise sein, denn auf der Bühne wurde jetzt
geprobt. In den Gängen leuchteten Schilder rot und mit dem Wort „Ruhe“. Wir schlichen uns in die Garderobe der Frauen. Hier hängen die Kostüme, die für das Theaterstück gebraucht werden und
vier große Spiegel mit Beleuchtung. Die sind wichtig, denn hier wird auch geschminkt, aber nicht immer schön, sondern auch Wunden und Narben. Es gibt Perücken oder es werden schwierige
Hochsteckfrisuren gemacht. Dann ging es weiter in die Damenschneiderei. Für 27 Kinder und 9 Schneiderinnen war es dort ganz schön eng. Wir durften uns hier die Kostüme ganz genau
anschauen und sogar anfassen, manche waren aus Gummi oder Netz hergestellt. Röcke durften anprobiert werden und die gezeichneten Entwürfe für die Kostüme an denen die Schneiderinnen gerade
arbeiteten haben wir gesehen. Die Kinder hatten viele Fragen, die geduldig beantwortet wurden. Leider mussten wir uns nun verabschieden, denn wir mussten ja den Bus erreichen, der uns
wieder in unseren Kindergarten bringt. Für die „Theaterkinder“ aus dem AWO Kindergarten war es ein toller Tag, der riesigen Spaß gemacht hat und an dem „so ganz nebenbei“ auch viel
gelernt wurde.
Die Welt der Zahlen oder: Ach, damit wollt ihr ein ganzes Projekt machen!
Die Naturwissenschaften und die Mathematik, nicht unbedingt das Lieblingsthema der
Erzieherinnen. Ein Projekt rund um die Welt der Zahlen rief bei den meisten von uns erst einmal die Reaktionen von „ Ist das nicht ein bißchen langweilig“ bis „Ich kann mir ein längeres
Projekt nur mit Zahlen und Mathe nicht vorstellen, das schaue ich mir an“ hervor. Sicher, im Kindergartenalltag, beim Turnen und eingebunden in andere Projekte bieten sich vielfältige
Möglichkeiten ein mathematisches Grundverständnis zu vermitteln, doch ein reines „Mathe- Projekt“ war für uns auch neu. Das Projekt hieß „Zahlenspaß für Minis“ und das Fußball WM- Lied
wurde zum Projekt Song: 25,35,50,210! Ja, da stimmen wir alle ein: Mit viel Grips im Gehirn Und den Fingern an der Hand Werden wir Zahlenmeister sein! Zunächst überlegten
die Kinder, wo sie überall Zahlen finden und erstellten Collagen aus Lottoscheinen, Kalenderblättern, Spielgeld, einem Metermaß, Prospekten und vielen anderen Dingen. Sie entdeckten
Zahlen auf gemeinsamen Spaziergängen oder Einkäufen, wie z.B. Haus-nummern, Autokennzeichen, Preisschilder, Münzen und Geldscheine. Die Kinder lernten dadurch, welch wichtige Rolle Zahlen
in unserem alltäglichen Leben spielen, viele Dinge ohne die Kenntnis und den Gebrauch der Zahlen nicht möglich wären. Zu dem Zeitpunkt waren wir alle schon restlos überzeugt, ein reines
Mathe-Projekt ist toll, richtig spannend, mit vielen interessanten Aktionen verbunden, macht den Kindern Spaß und macht sie unglaublich stolz. Dabei ging es ja noch weiter: Die Kinder
erfuhren, wie in der Vergangenheit gerechnet wurde, ohne Bleistift und Papier zu haben, lesen und schreiben zu können und Zahlen zu kennen. Natürlich wurden auch entsprechende Dinge
hergestellt und angewendet, wie z.B. ein Quipus. Abakus, Taschenrechner, Computer, alles wurde ausprobiert. Es wurde gemessen, gewogen, abgezählt und das Kuchen backen war jetzt noch
interessanter. Wie viele Zahlen waren da im Spiel, am Messbecher, an der Küchenwaage, am Herd und dann erst das Aufteilen des fertigen Kuchens. Einfache Rechenaufgaben wurden mit den
Kindern entwickelt und gelöst, der Umgang mit Plus und Minus wurde überall, wo man den Kindern begegnete, mit Freude vorgeführt. Der Begriff „teilen“ bekam eine ganz neue Bedeutung.
Alle Kinder, auch die Kleinsten, waren mit großer Begeisterung dabei, erzählten voller Stolz, was sie schon alles „rechnen“ können und man hörte sie oft zählen, z. B. wie viele Blätter eine
Pflanze hat, wie viele Mädchen oder Jungen im Stuhlkreis sitzen, wie viele Bücher in der Gruppe sind. Sie haben Interesse an Tischspielen, bei denen es sich um Zahlen dreht. Können sie ein
Spiel noch nicht spielen, lassen sie sich geduldig die Regeln erklären und sind dann mit Eifer dabei, das Spiel auszuprobieren. Dieses Projekt hätte noch lange weiter gehen können, die
Kinder hatten viele Ideen, die umgesetzt werden konnten. Alle wurden zu Zahlenentdeckern: Zahlen in Märchen, Ge-schichten, beim Spielen im Freien, malen, basteln und turnen. Uns hat es Mut
gemacht, sich öfter mal mit einem vermeintlich „trockenen“ Thema zu beschäftigen und es mit den Kindern zusammen mit Leben zu füllen und zu erkennen: Mathe ist gar nicht so schlimm und
kann durchaus eine sinnliche Erfahrung sein!
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