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Aktuelles
BesucherInnen und MitarbeiterInnen des AWiSTA bei der Übergabe des Respekt-Schilde
berlin

 

Ergebnispräsentation des Modellprojektes „ToleranSZ“

Seit August 2018 läuft am Gymnasium am Fredenberg ein Projekt zu den Themen Demokratieförderung, Antidiskriminierung und Rassismus-Prävention. Die Idee von „ToleranSZ“ fußt auf der Grundfrage, was Toleranz für Schülerinnen, Schüler, Eltern und Lernende bedeutet. Der Zugang zum Thema Toleranz und Vielfalt fällt leichter, wenn alle Beteiligten sich damit auf künstlerisch-kreative Art auseinandersetzen.
Gefördert wird das Kooperationsprojekt der AWO Salzgitter-Wolfenbüttel, der Stadt Salzgitter und des Gymnasiums am Fredenberg durch das niedersächsische Landesamt für Soziales, Jugend und Familie.
In einem Theater-Projekt konnten Kinder und deren Eltern miteinander ins Gespräch kommen und setzten sich mit der Frage auseinander, wie Diskriminierung im Alltag verhindert werden kann. Zusätzlich bot eine Arbeitsgemeinschaft im Ganztagesunterricht für die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich auf künstlerische Art die eigenen Vorstellungen zu demokratischen Grundwerten wie Toleranz, Vielfalt und kulturelle Offenheit zum Ausdruck zu bringen. Zusätzlich fanden projektbezogene Exkursionen statt. Geplant ist auch, das Modellprojekt „ToleranSZ“ zukünftig an anderen Schulen in Salzgitter durchzuführen.  
Die Ergebnisse des Theater-Projektes und der Kunst-AG sollen am 15. Februar 2019 im Gymnasium am Fredenberg vorgestellt werden.

 

ToleranSZ
Den Flyer zum Projekt ToleranSZ können Sie hier herunterladen.

Das Land Niedersachsen fördert auf der Grundlage der Richtlinie „Demokratie und Toleranz“ Maßnahmen, die Diskriminierung und Fremdenfeindlichkeit in der Gesellschaft entgegenwirken. Im Rahmen des Projektes ToleranSZ in Salzgitter hat das Gymnasium am Fredenberg in Zusammenarbeit mit der Stadt Salzgitter und der AWO Salzgitter vielfältige Maßnahmen entwickelt mit dem Ziel

  • Die Toleranz unter Schülerinnen und Schülern, Eltern und Lehrkräften zu fördern
  • Diskriminierung zu verhindern
  • Ein Demokratieverständnis zu schaffen
  • Rassismus zu bekämpfen.

Für die Maßnahme „Elternarbeit“ konnte das Theaterpädagogische Zentrum in Hildesheim gewonnen werden. Angesprochen sind Eltern und ihre Kinder der fünften bis siebten Klassen des Gymnasiums. Der erste Termin zum Kennenlernen findet am 01. November im AWiSTA Fredenberg und der Begegnungsstätte BRÜCKE statt. Insgesamt sind 10 Termine bis zum 24. Januar 2019 geplant, mit einer Abschlusspräsentation zum Ende des ersten Schulhalbjahres.

 

  “Respekt”-Schild an AWiSTA übergeben

Um gemeinsam ein Zeichen zu setzen gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Ausgrenzung, fand die heutige Übergabe des Respektschildes an das AWiSTA Fredenberg im Beisein vieler Kooperations- und Netzwerkpartner, BesucherInnen, Freunde und FördererInnen statt. Unter anderem waren vertreten der AWO- Kreisverband Salzgitter- Wolfenbüttel e.V. als Träger des AWiSTA, das Jobcenter Salzgitter, DITIB, die Türkisch- Islamische Gemeinde Lebenstedt e.V., DITIB, die Türkisch- Islamische Gemeinde e.V. zu Salzgitter Bad, die Ev.- luth. Friedenskirche Fredenberg, die Diakonie im Braunschweiger Land, die Alevitische Gemeinde Salzgitter e.V., das Fredenberg Forum und IG Metall Salzgitter- Peine. Übergeben wurde das Schild durch Bürgermeister Stefan Klein im Beisein der Ersten Stadträtin Christa Frenzel.

Der offiziellen Übergabe und Anbringung des Schildes, gut sichtbar im Außenbereich des AWiSTA, gingen Statements einiger AWiSTA GruppenvertreterInnen voran zu dem Thema:  "Was bedeutet Respekt für mich/ für meine Familie/ mein Arbeits- und Wohnumfeld/ meine Stadt/ mein Land - UNSERE WELT?"  Der Gesprächsbasar, die Sprachkurse sowie Männerfreizeitgruppe, Kinderhausaufgabenbetreuungsgruppe und auch das AWiSTA Team hatten sich in den letzten Wochen verstärkt mit dem Thema " Respekt und Toleranz im Zusammenleben und arbeiten" beschäftigt und ihre Ergebnisse dazu vorgestellt.

Einig waren sich alle, dass Respekt Gewaltfreiheit voraus setzt... dass Respekt, Offenheit und Herzlichkeit die Tür zum Herzen öffnet, auch wenn
Sprachbarrieren vorhanden sind... dass Respekt bedeutet- Anderssein zu akzeptieren... dass Respekt beginnt, wo Hass aufhört... dass Respekt vor anderen und Respekt vor sich selbst der Schlüssel zu einer geregelten und zufriedenen Gesellschaft ist... dass Respekt auf eine Formel gebracht bedeutet: behandle dein Gegenüber so, wie du selbst behandelt werden möchtest und vieles mehr

Birgit Hynek, Leitung des Stadtteiltreffs AWiSTA, war es wichtig, bei dieser Feierstunde gerade auch die offiziellen Vertreter der muslimischen Gemeinden dabei zu haben, um gemeinsam und im Schulterschluss zu demonstrieren, dass eine pessimistische Grundstimmung und Angstmacherei in Salzgitter keinen Platz hat. Denn Angst lähmt und Angst errichtet Mauern. Etwas, was im Moment am wenigsten gebraucht wird. Denn durch nichts wird die Integration der/ des uns Fremden mehr behindert als durch Angstmacherei und die dadurch aufkommende
Zerrissenheit in der Gesellschaft. Angst vor etwas/ vor dem Fremden kann nur in der Begegnung/ in der Auseinandersetzung damit abgebaut werden.
Und genau DAS macht das AWiSTA, genau das macht die Arbeit im AWiSTA aus. Begegnungen in gegenseitigem Respekt und auf Augenhöhe ermöglichen, einen Raum und eine Atmosphäre bieten, in der Fremde sich begegnen, kennen lernen und zu Freunden werden können.
 

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